Was ist eigentlich Fitness?
Unter Fitness wird das körperliche und geistige Wohlbefinden von Jung und Alt verstanden. Die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit im Alltag können durch Fitness gesteigert werden. Fitness bedeutet auch, Stresssituationen zu meistern. Da der Begriff Fitness ein Modebegriff ist, ist es schwierig ihn klar zu definieren; er kann unterschiedlich interpretiert werden. Durch gezieltes Fitnesstraining kann nicht nur die Konzentrationsfähigkeit erhöht werden, sondern auch das Risiko für Krankheiten gemindert werden. Fitnessorientierte Menschen leben gesünder und achten im Allgemeinen auch mehr auf eine gesunde, ausgewogene und nahrhafte Ernährung.
Hier finden Sie einige Fitnessziele, die verfolgt werden können.
- Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems durch Ausdauertraining wie Joggen, Walking, Radfahren und Schwimmen.
- Muskelaufbau und Kraftsteigerung durch Zirkeltraining oder Krafttraining.
- Koordinationsverbesserung und Erlernen von Bewegungsfertigkeiten durch Ballsportarten wie Tennis, Volleyball, Geräteturnen, Inlinerfahren etc.
- Erhöhung der Beweglichkeit, also der Gelenkbeweglichkeit und Muskelelastizität durch Dehn- und Stretchübungen.
Geschichte des Fitnessgedankens
Der Ursprung von Fitness als vereinsfreier Sport geht zurück auf Anfang des 20. Jahrhunderts. Fitness wird als sportlicher Ausgleich zum anstrengenden Arbeitstag verstanden. Dies unter freiem Himmel oder im eigenen Heim. Damals gab es Licht- und Luftbäder - die heutigen Kraft- und Kunststätten - in denen streng nach Geschlecht trainiert wurde.
Aber erst in den 1960er Jahren schwappte der Fitnessgedanke von den USA nach Deutschland über und wurde immer stärker auch kommerzialisiert. Der Österreicher Arnold Schwarzenegger (Bodybuilding) und die Amerikanerin Jane Fonda (Aerobic) machten Fitness populär. Auch der Schweizer Jack Günthard war einer der ersten, der 1975 in seiner morgendlichen Radiosendung „Fit mit Jack", den Zuhörern Fitness und Gesundheit näher brachte.
Ein regelrechter Fitnessboom setzte aber erst in den 1980er Jahren ein. Die rasant steigende Zahl an Fitnessstudios machte sich bemerkbar.
Heute ist Fitness nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Fitnesstraining ist ein äußerst dehnbarer Begriff, denn generell ist jede gesunde, sportliche Bewegung als eine Form von Fitnesstraining zu verstehen. So zählt der Sportverein, das Fitnessstudio, aber auch Bewegung im Alltag dazu. Fitnesstraining kann in Ausdauer- und Krafttraining sowie Koordinationstraining eingeteilt werden.
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Fitnesscentern weltweit. Moderne Einrichtungen - zum Teil in Fitnessketten organisiert - bieten Trainings an Geräten und unterschiedliche Kurse an, die auf individuelle Bedürfnisse und Trainingsziele abgestimmt werden können. Personal Trainer können bei Bedarf gebucht werden.
